Mein Puls wird schneller. Der Druck steigt. Ein kalter stechender Schmerz zieht sich durch meine Hüfte. Es ist nicht wie früher, kein Gefühl der Erlösung, der Schwerelosigkeit, des Frei sein oder irgendetwas in der Art. Der Schmerz wird stechender, grober, wütender. Nichts ändert sich. Betäubt starre ich auch die roten langsam anschwellenden Linien. Tränen laufen mir über mein Gesicht, dabei bin ich gar nicht traurig. Ich bin kalt, immun gegen alles. Nichts hilft, gar nichts. Schutzlos bin ich meinen Gefühlen ausgeliefert, ich kann nicht mehr weg laufen. Ab jetzt muss ich es ganz alleine schaffen, ab jetzt werde ich keinen Hunger mehr haben. Ab jetzt will ich wieder unsichtbar sein. Ab jetzt wird wieder alles anders sein.
Ab jetzt.
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