Ich habe keine Lust mehr traurig zu sein. Die schlechten Gedanken kommen immer mit dem Essen, also warum sollte ich essen, wenn es mir dann schlecht geht. Es fängt alles wieder von Vorne an. Die Klinge liegt Griff bereit neben meinem Bett, mein Körper ist immer dazu bereit zum Klo zu rennen. Jedes schöne Mädchen, zerstört jedes bisschen Selbstvertrauen. Ich bin nicht schön, nicht mein Äußeres noch mein Charakter. Auch wenn ich endlich wieder dünn bin, bin ich nicht schön, aber ich bin dünn. Ich kann mich in meinen Klamotten verstecken und ich liebe dieses Gefühl, wenn es dir schlecht geht, wenn es deinem Körper schlechter geht, als deinem Geist. Wohl oder übel, will ich mal wieder nur flüchten, vor dem Leben und seinen Problemen. Ich will mir glaube ich eine eigene Welt schaffen, in der mein einziges Problem der Hunger ist.
Ich habe mich selbst analysiert und mein wahres Problem gefunden, was bringt es mir? Besser geht es mir jetzt auch nicht. Nichts lieber wünsche ich mir, als das es aufhört, dass ich meine Probleme nicht mehr auf mein Essverhalten projektiere und mich ernsthaft mit ihnen auseinander setzten kann.
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