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Montag, 12. Dezember 2011

fucking love

Die nächsten Wochen werde ich mir vornehmen nicht zu posten, ich wüsste nicht was und über ihn will ich nicht schreiben. Ich will...ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was ich will, nur das es anders ist als jetzt. Niemals hätte ich gedacht, dass ein einziger Mensch mich so traurig machen kann. Eigentlich bin ich nicht so, wieso bin ich jetzt auf einmal so am ende. Ich bin eins von diesen Mädchen geworden, die alles für DEN EINEN JUNGEN (haha) machen würden, ein willenloser kleiner Dackel. Mein Blog, meine Post konfrontieren mich zu sehr damit, das ich jetzt die bin die ich niemals sein wollte. Ich bin eigenständig, mutig und freiheitsliebend, dachte ich. Jetzt bin ich nichts mehr davon, ich sitze hier und weine während ich diesen Post schreibe, beweine die Verluste, weine wegen ihm. Ich lasse zu das ein Junge mit mir spielt, warte auf ihn, warte darauf das er mir ins Gesicht lügt und mir sagt das er mich doch noch liebt.

Unser letzter Kuss, schmeckte salzig, von all unseren Tränen. Du weintest schon als du sagtest das du mit mir reden müsstest. Du hättest keine Gefühle mehr für mich, nicht so wie am Anfang. Ich realisiere erst das ich rede als ich meine Stimme hörte, ich sage dir das ich es wusste, dass ich dich immer noch liebe und ob du mich jemals geliebt hast. Dein Gesicht ist tief in einem Kissen vergraben, du versuchst deine Tränen zu verstecken und schluchzt ein klägliches "natürlich" hinein. Langsam fange auch ich an zu weinen, die Tränen rollen stockend meine Wange herrunter. "Und warum hast du es dann niemals gesagt." Dein lautes Einatmen lässt mich zittern."Ich habe es dir gesagt!" Mein Herz bleibt einfach stehen, all meine Gefühle weichen von mir, dennoch sage ich einem fast schon liebevollen Ton "Nein hast du nicht."
Die Stille droht uns zu erschlagen, ich halte es nicht aus. " Was willst du jetzt machen? Willst du das es vorbei ist?" Du setzt dich auf, wirfst das Kissen weg und dann sagtest du, dass du nicht Schluss mit mir machen willst, dass du zu große Angst hast das es der größte Fehler deines Lebens ist, dass du Angst davor hast mich zu vermissen. Du drehst die zu mir und fragst mich ob du mich in den Arm nehmen kannst und sagst das du gleich wieder kommst. Als du aufstehst und gehst, rutsche ich so weit wie möglich von dir weg und schluchzte einsam vor mich hin. Nach einer Ewigkeit kommst du wieder, setzt dich zu mir aufs Bett und fragst mich was wir machen sollen. Ich möchte dir antworten, aber der Kloß in meinem Hals macht mir ein Strich durch die Rechnung. Meine Stimme ist ganz quitschig. "Warte", schluchzte ich und drehe mich weg. "Mina, sags mir doch." Dein Ton ist sogar leicht sauer, wie kannst du es dir rausnehmen! Ich bleibe stumm. Deine Hand brennt wie Feuer auf meiner Schulter. " Sag doch,man!" Ich kann nicht anders ich muss lachen. Das ist ja so bescheuert, ich denke darüber nach was er machen kann damit er mich nicht verlässt und genau das sage ich ihm auch. Das einzige was er erwiderte, ist das es ihn verletzt das ich so kalt bin. Meine Selbstbeherrschung ist dahin, ich frage ihn, was er denn dachte wir ich reagiere, dass ich ihm Freude strahlend um den Hals falle? Du verstummst, willst dich verteidigen.
" Also bleiben wir bei einer Auszeit?" Ich stehe auf, suche meine Sachen zusammen und spucke ein halb verschlucktes "ja" herraus. "Darf ich dich noch mal in den Arm nehmen?" Er kommt auf mich zu. Wieder sage ich nur ein einziges Word, zu mehr bin ich nicht fähig. Während ich so in deinen Arm stehe werde ich ganz steif, meine Arme hängen wir Bretter an mir herrunter und ich versuche nicht laut zu schluchzten. "Willst du wirklich schon raus gehen, es ist kalt und es regnet." Lange bleibe ich vor der geöffneten Haustür stehen und sage nichts, ich weine nicht mal mehr. Aber ich weiß das ich gehen muss, dass ich es nicht mehr lange aushalten."Ja" Ich drehe mich um und gebe dir einen letzten salzigen Kuss.

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