Das rauschen ihres Blutes und die Geräusche ihres Atems sind viel zu laut. Sie muss es schaffen, sie muss schneller sein als die. Ihre Beine tun weh, die kalte Luft schneidet in ihr Lunge. Was passiert mit ihr wenn sie es nicht schafft, wenn sie nicht schneller ist als die Geschöpfe ihrer Angst. Das widerliche Gekreische, das Knacken ihrer Knochen, der Geruch nach Verwesung lässt sie zittern. Sie spürt einen Windhauch hinter sich, sie weiß das sie immer näher kommen, sie weiß das sie nicht schnell genug ist. Die Panik gewinnt die überhand, ihr Beine können einfach nicht noch schneller. Der Wind drückt gegen ihr Brust, die Äste schlingen sich um ihre Beine, die Nacht blendet ihre Augen. Ihr Körper ist bewegungsunfähig, ihr Geist hat aufgegeben, jetzt kann sie nur noch auf die giftigen Hände ihrer Angst warten.
An manchen Tagen überrennt mich der Schmerz und ich rutsche ab vom Glück einfach so, dann liege ich da in einer Suppe aus Blut und Tränen. An solchen Tagen, will ich sterben.
richtig gut geschrieben
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