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Sonntag, 2. Oktober 2011

cry, baby

Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Meine Beine sind müde, meine Füße tun weh, mein Magen verkampft sich, ich bekomme keine Luft mehr. Dennoch renne ich dir hinter her, mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Es dunkel um mich herrum, ich sehe 1 m weit und du bist nicht da. Ich habe dir gesagt, dass ich dich liebe, dass ich stolz auf dich bin, was du in der Schule erreicht hast, dass du toll bist! Du drehst dich weg, hältst deine Hand vor dein Gesicht damit ich nicht sehe, dass du weinst. Ich frage dich was los ist, knie mich vor dich hin, bin hilflos, habe angst, will das alles so ist wie vor 20 Minuten und du antwortest einfach nur hm.
Bitte ich will das du jetzt vor mir stehst, mich in den Arm nimmst und sagst das alles wieder gut wird. Alles verschwimmt vor meinen Augen, mein Gesicht ist nass vor Tränen, ich will nicht mehr weiter laufen, nach 2 km habe auch ich keine Kondition mehr. Ich bleibe stehen, ich habe aufgegeben. Mein Körper fängt an zu zittern, du bist weg irgendwo in der Dunkelheit und ich stehe ich hier und wollte das alles nicht.
Weißt du,Träger meines Herzens, ohne dich bin ich verloren!




Helles Licht, meine Augen schmerzen. Ich weiß nicht wie lange ich hier stand, wie lange ich nur so da stand und mein Körper vor schluchtzen geschüttelt wurde, dieses japsen nach Luft, wenn dein Hals durch Tränen verstopft wird. Was soll ich jetzt machen? Wo soll ich hin? Einfach zurück. Ich schleppe mich den ganzen Weg zurück und breche wieder in Tränen aus.


Welt heute morgen:
" Ich liebe dich, dass muss ich dir sagen, dass musst du wissen, sonst mache ich mir viel zu große sorgen bis morgen."
" Ich liebe dich doch auch"
-tuten des telefons


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