"Hey, ich bin Anna ", sie streckte mir ihre dünne filigrane Hand entgegen, " Ich würde gerne mit dir reden." Aus meinem Mund kam kein Laut, ich drehte mich einfach nur um und ging ins Haus. Ich wusste einfach das sie mir folgte, genauso wie ich wusste worüber sie mit mir reden wollte. Irgendwo auf einer Holzbank die ich noch nie vorher gesehen hatte, setzten wir uns. Lange Zeit sah sie mich nur an, es war kein starren, es war vertraut. Oft kam irgendjemand und wollte was von mir, erzählte mir irgendetwas, obwohl ich ihnen antwortete bekam ich kein einziges Wort mit. Das einzige was ich sah war das sie mich beobachtete, nicht einmal wich ihr Blick von mir.
Wir waren allein, es war als hätte jemand eine Glocke über uns gestülpt, niemand kam mehr zu uns, die Geräusche nahm ich nur noch gedämpft war. Sie sah mich einfach nur an. Etwas war jetzt anders, irgendwas hatte sich verändert. Annas Augen waren anders.
"Magersucht..." mehr sagte sie nicht, mehr musste sie gar nicht sagen, ihre Mimik, der schlagartige Wechsel in ihren Augen sagte alles und nichts. Wie schön und wie schrecklich alles sein kann.Wir verstanden uns.
Meine Lider flatterten, Anna war nicht mehr da! Ich starrte an die Decke. Nichts war mehr wie vorhin. Es war alles nur ein Traum.



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