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Mittwoch, 10. August 2011

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Die Stille ist so laut, das meine Ohren fast platzen. Das weiß der Fliesen ist viel zu hell. Alles ist viel zu laut, viel zu hell, viel zu viel von allem. Die Welt erdrückt mich. Auf allen Vieren krieche ich zum Toilette. Ich kotze alles aus, all meine Gefühle, das ganze Essen. Eine Ewigkeit hänge ich hier. Meine Hände krampfen sich um die Klobrille. Nichts hat mehr eine Bedeutung, ich bin völlig leer. Meine Lippen zittern, mein Hals schmerzt, mein Gesicht ist nass. Nie wieder wollte ich mich dieser Erniedrigung hingeben, nie wieder wollte ich kotzend über dem Klo hängen. Ich dachte ich hätte es geschafft. Mir ist kalt, so schrecklich kalt. Die Gänsehaut kriecht über meinen Rücken. Die Kälte der Fliesen frisst sich in meine Waden. Der Schmerz gräbt sich tief in mein Magen hinein. Ich kann nicht mehr. Der Boden kommt immer näher, mein Gesicht schlägt unsanft auf. Ein scharfes Stechen schießt in meinen Kopf,es friert meine Gedanken ein. Nach der Kotze, läuft das Blut.

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