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Dienstag, 5. Juli 2011

conflict

Mein Herz pumpt kein Blut durch meine Adern, sondern Feuer. Es schmeckt nach der bitter süßen Eifersucht. Meine Tränen sind rabenschwarz, sie hinterlassen dunkle Rindsäle auf meiner Haut. Sie tropfen von meinem Kinn und führen ihren brennenden Weg weiter durch mein Dekolte. Mein Spiegelbild hat rote verquollene Fischaugen, sein Gesicht ist weiß wie Porzellan. Die schwarzen Muster sehen aus wie Risse, wie Risse die mein Monster frei lassen wollen. Risse die nicht mehr unter meiner Kontrolle stehen. Es ist als würden meine Hände ein eigenleben führen, das Messer wird mit jedem Schnitt fester aufgedrückt. Es brennt wie Feuer. Zum ersten Mal schreien die roten Linien deinen Namen.

Ein Kuss von dir, ein Wort von dir.
Ich habe niemals geweint, der Schnitt ein meiner Hüfte ist auch nur ein Kratzer.
Glaube meinen zuckersüßen Lügen und liebe mich.

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