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Montag, 13. Juni 2011

You are always on my mind


'Du bist so dünn geworden, mina.' mein Herz zieht sich zusammen, meine Mundwinkel fallen zu Boden. 'Ach Quatsch l. was redest du denn?' Er hält meine Hand, er beobachtet mich ganz genau. Er bemerkt wie l. ihre Finger um mein Handgelenk legt. 'Quatsch, mina. Schau doch mal, mein Zeigefinger und Daumen passen locker um dein Handgelenk.' Mein Körper fängt an zu zittern, meine Hände fangen an zu schwitzen. Meine Gedanken schreien. ' Ach musst du gerade sagen, schau dich doch mal an!' Sie hat streichholz dünne Beine, so wunderschöne Beine. ' Du weißt das ich nicht zunehmen kann.' Ohne nach zu denken sprachen meine Lippen, ohne einen klaren Befehl sprechen sie 'Kann man auch nicht wenn man alles wieder auskotzt!' Worte kann man nicht wieder einfangen, wen sie gesagt worden. Er schaut mich an, nimmt meine Hand fester, streicht über meinen Arm. Lauf los, lauf weg vor den Konsequenzen. 'Mina, du bist ein Dulli. Aber ehrlich, früher warst du so'-'fett?'-' nein! nicht fett, es ist als wärst du allgemein geschrumpft. Du bist viel zierlicher als vorher, du wirkst viel kleine. Wie ein kleines süßes ... oder nein wie eine Fee, wie eine Fee aus dem Wunderland.' Ich will ihr wiedersprechen, ich bin nicht zierlich und ich bin auch keine Fee. Sie soll den Mund halten, sie soll nichts mehr sagen. Aber s. kommt mir zuvor. ' Mina, kann auch anders. Wenn sie wütend ist dann ist sie aufjeden Fall keine Fee. Dann ist sie eine Eisprinzessin, so kalt. Kennt ihr den Film?' Danke.
Niemand achtet mehr auf mich.  Alle sind sie in oberflächliche Gespräche vertieft. Ich ziehe meine Hand vorsichtig aus seiner, drehe mich um und gehe. Seine Augen verfolgen mich, ich spüre sie auf meinem Rücken. In spätestens 10 Minuten wird er mich suchen, aber diese 10 Minuten gehören mir.
Mir und meiner Zigarette.

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