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Sonntag, 17. April 2011

mirror

Ein Mädchen,
schulterlange durchgestufte braune Haare,ein Seitenscheitel auf der linken Seite, graue Augen, kleine Stupsnase und ein Lächeln auf den Lippen. Man könnte denken, dass sie glücklich wäre. Eine goldene Kette um den Hals, der Herzanhänger liegt genau in der Kuhle zwischen den zwei Schlüsselbeinen, ein dunkel blaues weites sweatshirt, mit V-Ausschnitt, ein weißes Top mit Knöpfen darunter ist erkennbar. Zwei muskulöse Arme liegen um ihren Bauch. Ein Junge steht hinter ihr. Ein schöner Junge. Er hat etwas längere dunkel blonde Haare, die ins Gesicht ragen, einer dieser typischen Jungs die ihren Kopf schütteln damit die Haare liegen, tief blaue Augen eine große Nase und schöne zu einem Lächeln verzogene Lippen, die Unterlippe ist etwas breiter als die obere. Mann könnte denken das er glücklich wäre.
Für den Moment sind sie es beide. Wären da nicht ihre Augen. Sie sind glasig, so als würden sie gleich weinen. Durch den Spiegel können sie sich dennoch in die Augen sehen.

Perspektivenwechsel.
ich bin sie.
du bist er.
 Deine Arme an meinem Bauch fühlen sich warm an. Es ist schön mit dir hier zu stehen. Nichts zu tun. Einfach deine Wärme hinter mir zu spüren und dich anzusehen. Dennoch ist es unertragbar, nichts zu tun, dich so nah bei mir zu haben und die Zeit einfach verstreichen zu lassen. Meine Haare sind ganz schön durch einander, meine Wimperntusche verwischt, mein Sweatshirt verrutscht so wie du mein Äußeres durch einander bringst machst du es auch mit meinem Inneren. Du küsst meinen Nacken und die Zeit bleibt stehen.
-das war vor 4 Tagen und Donnerstag kommst du erst wieder   

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